Image
Top
Navigation
5. März 2017

Visual Thinking in der pädagogischen Arbeit

Sketchnotes, Erklärvideos, Post-it-Wars – handgemachte Visualisierungen erleben aktuell eine Renaissance. Visual Thinking bzw. Visual Literacy gehören zu den Kernkompetenzen des 21. Jahrhunderts. Beim Visual Thinking geht es um das Denken, Erklären und Präsentieren in Bildern. Mit Bildern lassen sich oft komplizierte Zusammenhänge besser verdeutlichen. Mit wenigen Strichen und in kurzer Zeit können so Ideen oder Prozesse visuell strukturiert und anschaulicher präsentiert werden.

Visual Thinking ist als Begriff in Deutschland vielleicht neu, die Ideen dahinter jedoch nicht. So haben schon viele Generationen von Forschenden und Erfindenden vor uns „visuell gedacht“. In den Aufzeichnungen von beispielsweise Albert Einstein, Leonardo daVinci, Charles Darwin oder Galileo Galilei finden sich Skizzen und Zeichnungen, die ihre bahnbrechenden Gedanken visuell darstellen.

Für die (medien-)pädagogische Arbeit können Ansätze des Visual Thinking zum Präsentieren in Meetings oder Seminaren, zum Dokumentieren auf Tagungen (Grafic Recording, Sketchnoting), in der Prozessmoderation (Visual Facilitation, z.B. bei der kollaborativen Erstellung einer Story für einen Film oder ein Hörspiel) oder auch für die Konzepterarbeitung von Bildungsangeboten (z.B. mittels Mindmaps oder Clustern) von Ideen oder Unterrichtseinheiten genutzt werden.

In meinem Pinterest-Kanal sammele ich übrigens interessante Gestaltungsideen für die Arbeit am Flipchart.